Rampenschnack – Folge 12: Summer Edition mit Intendant Sören Schuhmacher

Shownotes

Rampenschnack – Folge 12: Summer Edition mit Intendant Sören Schuhmacher

Die Sommerpause ist da – aber am Theater Hagen wird bereits voller Vorfreude auf die neue Spielzeit geblickt!
In der Summer Edition von Rampenschnack spricht Intendant Sören Schuhmacher über die kommende Saison 2026/27, die besonderen Höhepunkte und die vielen Geschichten, die das Publikum erwarten.
Gemeinsam werfen wir einen Blick voraus: Welche Produktionen stehen auf dem Spielplan? Welche künstlerischen Schwerpunkte setzt das Theater Hagen in der neuen Spielzeit? Und worauf freut sich der Intendant ganz persönlich?
Von großen Musiktheatermomenten über bewegenden Tanz bis hin zu besonderen Konzerten und Veranstaltungen für die ganze Familie – die neue Spielzeit verspricht wieder ein vielfältiges Programm voller Emotionen, Überraschungen und unvergesslicher Theatererlebnisse.
Sören Schuhmacher erzählt außerdem, was ihn an der neuen Saison besonders begeistert und warum Theater immer ein Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse bleibt.
Freut euch auf einen persönlichen Ausblick hinter die Kulissen des Theater Hagen und stimmt euch mit uns auf die neue Spielzeit ein.
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2026/27 läuft bereits.

Transkript anzeigen

00:00:04: Achtung, Achtungen!

00:00:05: Das ist das dritte Zeichen für den Podcast Rampenschnack.

00:00:09: Bitte alle Beteiligten zur Bühne.

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen bei Rampenschnack dem Podcast des Theaterhagens.

00:00:18: Ich freue mich besonders über diese Sommerferienfolge mit dem Intendanten Sören Schumacher.

00:00:25: Und meine erste Frage Sören die ich allen Leuten dieses Spielzeit gestellt habe ist wer bist du?

00:00:31: Ja, du hast es gerade selbst gesagt.

00:00:33: Mein Name ist Søren Schumacher und ich bin seit dem Sommer hier im Theater Hagen.

00:00:39: Ich bin eigentlich ein Nordlicht aus Hamburg über viele Wege schon mal in Nordrhein-Westfalen zum Studieren gelandet nämlich in Köln.

00:00:50: dann überleibt sich Berlin und das südhessische.

00:00:54: Wieder nach Nordrhein-Westfalen gestoßen im letzten Jahr und habe jetzt hier die große Freude, das Theater Hagen künstlerisch zu liken.

00:01:04: Und das hast du ja sehr erfolgreich auch schon gemacht.

00:01:06: eine Spielzeit.

00:01:10: Ich ziehe dir das

00:01:11: so ein bisschen weg hier dann das Mikrofon ein bisschen von dir weg.

00:01:14: Ja genau wir sind ja hier.

00:01:16: ich hab vorhin schon zu unserem Kollegen Thomas gesagt hier ist postramatische Podcast.

00:01:22: ich sage einfach alles was passiert Genau und du hast ja sehr erfolgreich schon eine Spielzeit jetzt hinter dich gebracht, will ich nicht sagen.

00:01:31: Wie nennt man das?

00:01:32: Absolviert!

00:01:33: Wie fühlst Du

00:01:34: Dich?!

00:01:36: Wie kurz vor der Abschlussprüfung... Nein, eigentlich ganz wunderbar.

00:01:41: wir hatten unsere letzte große Musiktheaterpremiere mit Zahlungen am vergangenen Samstag.

00:01:47: Das war eine ganz große Produktion.

00:01:49: Wir haben jetzt bereits Vorproben für zwei Stücke der nächsten Spielzeit.

00:01:55: Das ist einfach der Fall, weil die Sommerferien so irrsinnig spät im Moment liegen und wir vorher schon Sachen anprobieren müssen damit wir im Herbst nicht in der gedrängten Zeit genügend Premieren zur Verfügung haben.

00:02:09: das heißt wir gehen jetzt in vierzehn Tagen gut vierzehntag in den Vorproben mit unserem zeitgenössischen Stück Ich Ich Ich von Raquel Garcia Thomas Und darauf freue ich mich ganz besonders.

00:02:22: Ich gehe dann auch noch in die Vorprung für die erste große italienische Oper der Nissen-Spielzeit, nämlich das Operndoppel Cavallaria Rusticana und Ipagliacci.

00:02:37: Wenn wir uns die neue Spielzeit angucken... Erstens gibt es ja ein sehr schönes Heft!

00:02:41: Wer's noch nicht hat sollte sich das besorgen.

00:02:44: Auch da will ich nochmal kurz dich drauf drinnen... drüber fragen, mit so einem ganz bestimmten Cover.

00:02:52: Und du hast es jetzt schon ein paar Mal glaube ich erklärt aber vielleicht kannst du auch hier nochmal kurz sagen was ist das Besondere an unserem Spielzeitheft für die neue Spielzeit?

00:03:02: Tatsächlich haben wir etwas Neues ausprobiert nämlich eine Drucktechnik die eigentlich ganz altmodisch ist mit vier verschiedene Farben auf einer Walze und da haben sozusagen acht Serien gedruckt, acht verschiedene Serien mit Farbe verläufen.

00:03:21: So dass es erstmals schon acht völlig unterschiedliche Cover gibt.

00:03:25: aber dadurch das die Walze sich immer neu selbst bestreicht und abnutzt entsteht innerhalb der Serie auch noch ein minimaler hauchdünner Unterschied so dass man eigentlich fast sagen kann jeder Mensch der einen Spielzeithef von uns in der Hand hält, hat eine Unitakart in

00:03:46: den Händen.

00:03:47: Und was ich krass davon finde ist dass du ja eigentlich genau das auch beschrieben hast, was jede Vorstellung ist die wir hier machen.

00:03:55: Weil natürlich wird es auch geprobt und natürlich ist sozusagen das Cover im Grundsatz dasselbe.

00:04:00: also die Inszenierung ist im Grundsetz dasselben.

00:04:03: aber wie diese Walze ist jede Inszenierung auch sozusagen nochmal ihre eigener Moment ihr eigener Abend Ihr eigene Tat und das mag ich so gerne dass in dem Heft selber sozusagen unsere Arbeit sich widerspiegelt.

00:04:17: Das stimmt

00:04:21: Genau.

00:04:21: Wir fangen an mit Ich, ich, ich unter Titel Jesuina Sissist und ich finde es super spannend dass du die neue Spielzeit oder das wir in der neuen Spielzeit anfangen mit einem Stück über Nazismus.

00:04:33: und vielleicht kannst du uns ganz kurz einmal mitnehmen wie kamst du drauf das zu machen?

00:04:38: woher kennst du das Stück?

00:04:40: Und ja wie kommen wir jetzt in den Genuss?

00:04:42: tatsächlich Über mehrere Stufen.

00:04:44: Ich war bei der Uraufführung in Madrid anwesend, habe das Stück damals gesehen.

00:04:49: Das ist erst von zwei tausend neunzehn,

00:04:52: d.h.,

00:04:52: ganz jung.

00:04:53: Es ist ja sowieso unsere Regel, dass das eröffnende Stück nicht älter ist als dreißig Jahre und Raquel Garcia Tomas ist eine ganz, ganz tolle baskische Komponistin.

00:05:10: Lustigerweise war die Urführung in Madrid, also im Feindesland.

00:05:16: Wir haben uns später noch mal wieder getroffen und da haben wir beide einen Workshop gegeben über KI in der Musik.

00:05:24: Der war dann wiederum in Barcelona, wo es auch hingehört, wenn man mit einer baskischen Komponistin zusammenarbeitet.

00:05:31: Und danach habe ich immer nur gedacht das ist total spannend!

00:05:34: Das ist schön dass es da ist.

00:05:39: Das wiederum der nächste Stufe ist eher ein Zufall, dass ich irgendwie gesehen habe.

00:05:44: Mensch!

00:05:46: Meine tolle Regie-Kollegin Ute M Engelhardt inszeniert das ja in Gießen.

00:05:52: Damals hat Ute das noch als freier Regisseurin dort gemacht.

00:05:55: Inzwischen ist sie dort Operndirektorin und ich war bei der Premiere und war total geflasht von dem Stück sowieso, weil sich das eigentlich schon kannte und von der Lesart von Ute das aufzubereiten, weil es so eine tolle Symbiose eingegangen ist zwischen der Fars- und Erleichtfüssigkeit die dieses Stück beinhaltet.

00:06:20: Weil wenn du das anmoderierst als ein Stück über Narzissmus, das könnte ja auch düster und wirklich primiert und so sein... Nein!

00:06:27: Das ist total hochturig und total zum Lachen Und man sitzt da drin und kommt da raus nach der Zeit, die dieses Stück so spielt.

00:06:37: Und ist sich gar nicht mehr sicher ob man wirklich ein zeitgenössisches oder klassisches Stück gehört hat weil es kommt völlig unschwitzend daher Es ist ganz elegant.

00:06:48: Die Raquel hat keine Angst vor Zitaten.

00:06:51: Das ist voll gespickt mit Zitaten, die uns auch vertraut vorkommen Und das Ganze ist alles in eine ganz tolle Form, ganz hochtourig aufbereitet.

00:07:04: Dazu besteht es auch noch aus zwei Menschen die Rollen übernehmen, die aus acht per Rückenwechsel bestehen und fürzen Kostüm.

00:07:13: Es ist wirklich ein toller fruchtiger Abend!

00:07:17: Nicht das was man vielleicht an schlechteren Tagen mit zeitgenössischer Musik verbindet.

00:07:24: Intellektuelle Arbeit, muss ich mich darauf einlassen.

00:07:28: Kein Spaß, keine Melodien oder so.

00:07:30: Es ist einen Farbtupfer den ich sehr gerne mit zum Portfolio unseres Haus addiere und eben genau auch in dieser Form.

00:07:43: Ich habe tatsächlich irgendwie Ute sofort bei der Premiere kontaktiert und gesagt du, ich würde dir das gerne abkaufen weil die das Los von zeitgenössischen Stücken ist, dass ab einem bestimmten Punkt – vier, fünf Vorstellungen – dann die Region damit gesättigt.

00:08:06: Und dann hätte jetzt das Stadttheater Gießen diese Kulissen genommen und gegebenenfalls zersägt oder man hätte es weggeworfen oder die Kostüme natürlich aufbewahrt.

00:08:18: Und so dachte ich eine zweite Serie an einem anderen Ort von solch einer tollen Produktion.

00:08:24: Das kann ja nur gut sein und im Sinne der Nachhaltigkeit ist das schön, und in dem Sinne der Energie natürlich auch weil das für uns ja auch bedeutet wir haben schon mal gesehen dass die Produktion ganz toll geworden ist und wir können mit besten Wissen und Gewissen die hier reinbringen.

00:08:43: und man muss ja auch sagen Zeiten, wo die Theater mehr sparen müssen.

00:08:50: weniger Menschen an Theatern beschäftigt sind.

00:08:52: Das heißt, der Moment wo ich sagen kann im Werkstättenfluss hier ist mal ein bisschen Luft weil ihr müsst im Prinzip nur die Teile, die dann auf die Bühne kommen vielleicht an dem einen Punkt wieder schön ansteigen oder die Verbindung besser machen oder mal etwas kürzen oder noch eine kleine Verlängerung hergestellt.

00:09:14: das ist ja was ganz anderes als den Bühnenbild von Null zu bauen sodass sich da ein paar ganz schöne Punkte miteinander verbinden.

00:09:28: Eine Komponistin, die ich sehr mag mit einem Stück herzuholen und gleichzeitig eine Produktion, die sehr schön geworden ist hier zeigen zu können dafür zu sorgen, dass wir nach der wirklich dicht gedrängten Auftaktspielzeit auch noch mit dem Bühnenball in der Mitte irgendwie so ein bisschen smoother in die Produktionsstraße

00:09:52: kommen.

00:09:53: Und das sind natürlich schon auch Themen, die du immer wieder ja auch mitbringst in deine Arbeit hier als Intendant.

00:09:59: Würde ich jetzt von außen so beobachten also Nachhaltigkeit aber auch dass es irgendwie... Ich habe manchmal das Gefühl, du arbeitest aktiv gegen den Theater Burnout von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und das ist halt wirklich irgendwie auch so.

00:10:12: ein rundes Ding ist, dass wir, dass die Dinge mehr ineinandergreifen und so wie du das beschreibst, ist es ja eigentlich eine fulminanter Start in die Spielzeit der sofort alle Ressourcen verbraucht.

00:10:26: Das ist ein bisschen die Idee, da muss natürlich immer hinterher noch mal überprüfen.

00:10:30: hat es denn auch gesagt also müssen wir die Abteilung dann auch sagen du das war echt erleichtern oder letztlich steckte doch ganz schön viel mehr Arbeit drin und das lernen wir nur wenn wir versuchen zu erfahren Wenn es so ist, ist das ja ganz schön und werden vielleicht gleich an einem weiteren Punkt auch noch mal in Sachen Nachhaltigkeit zu diesem Thema zurückkommen.

00:11:00: Weil das ist total wichtig diese Frage wie viel Holz und Metall schon zersägt worden sind.

00:11:08: In meinen dreißig Jahren die ich am Theater bin, das ist

00:11:12: schon nicht mehr stadthaft Ja, das ist schon krass.

00:11:14: Das stimmt!

00:11:16: Wenn du jetzt so auf deine gesamte Spielzeit guckst kannst du unseren Zuschauern sagen gibt es irgendwie einen über Gedanken der die alle Stücke verbindet?

00:11:25: oder ist es eher wirklich so dass du auch geguckt hast eine Vielfältigkeit abzubilden?

00:11:32: Also ich bin tatsächlich nicht so ein Freund des Spielzeitmotors, dass man so einem Motto macht und dann schiebt man sich alles zurecht wie es passen würde.

00:11:44: Ich freue mich eigentlich, wenn der Spielzeit die Vielfältigkeit des Lebens abbildet.

00:11:52: Und mir ist dabei echt wichtiger, dass wir eine Spannbreite erreichen und eine Spannenbreite in den Kompositionsdaten.

00:12:00: Also das wird wirklich... Jetzt sind wir zweimal mit zwei Tausend neunzehn im nächsten Jahr dabei machen aber in der Mitte auch ein Stück von Johann Sebastian Bach.

00:12:10: Das heißt irgendwie gehen zurück Das ist diese spannbreite Auslohnung und verschiedene Stile mit drin zu haben.

00:12:22: Und eine Balance zu haben zwischen schwermütigen Stoffen, leichteren Stoffe, zwischen anspruchsvollen Kompositionen und Sachen die irgendwie auf gute Art einfach knallen.

00:12:36: Das muss ja nicht immer auf kompo Musik sein.

00:12:38: Ein guter Verismo Schocker wie Ipaliacci Rock'n'Roll in klassischer Hinsicht.

00:12:49: Das Maß zu finden zwischen den Sachen, das ist mir schon wichtiger als zu sagen... Irgendwo in der Fremde ist das Motto.

00:13:02: und dann suche ich lauter Menschen.

00:13:04: In der Oper sind immer Leute irgendwo in der fremde, und es sind immer nach Altenmuster irgendwie hellen Geschichten.

00:13:12: Menschen gehen irgendwo weg, kehren wieder zurück haben Sachen neu erfahren.

00:13:18: Ich freue mich eigentlich immer ganz... ... soll irgendwie motto-frei.

00:13:27: Ja, und eben wie du sagst also ich meine eine Verbindung findet man trotzdem zwischen den Dingen Was inszenierst denn Du nächste Spielzeit als Regisseur?

00:13:38: Tatsächlich das Stück was ich eben angesprochen habe der Johann Sebastian Bach genau eine arithmetischen Mitte der Spielzeit ist das Stück, um dass ich mich zum Teil mit kümmern werde.

00:13:49: Das ist die Johannes Passion.

00:13:52: Die Johannes Passion ein ganz ganz großes Lieblingsstück von mir ist und natürlich in dem Falle besteht daraus, dass ich der Regisseur des Abends bin.

00:14:05: Dass wir aber auch beschlossen haben, dass das große spatenübergreifende Projekt im nächsten Jahr zwischen Musiktheater und Ballett sind.

00:14:14: Und da natürlich viele große handlungsarme Chöre dabei sind die den Chordes Theaterhagen sehr fordern werden, aber in denen nicht viel passiert und Zustandsbeschreibung gegeben werden.

00:14:32: Es ist mit dem Ballett unter der Choreografie von unserem Ballettdirektor Tauland Shihou ein ganz, ganz wichtiges zweites Element da drin.

00:14:43: Und darauf freue ich mich sehr dass wir da zusammen, Taulande und ich, die wir jetzt irgendwie lange Zeit schon künstlerisch nebenan hergehen und einander zugucken, wenn wir richtig zusammenkommen und eine Sache zusammenformen.

00:15:01: Und ich freue mich ganz besonders darauf weil das natürlich gleichzeitig meinen Bemühen auch fortsetzt sich auch um die Rockmusik zu kümmern, die jetzt nicht so riesige Hochkultur hatte in der Geschichte des Theaterhagen und gleichzeitig natürlich neben den großen Ballettabenden auch noch einen Abend zu haben mit der Beteiligung des Palettes, in dem ein Handlungsfaden eine Rolle spielt.

00:15:34: Der sozusagen zu unserer aller DNA gehört den wir mitsprechen können, den wir ganz auswendig kennen und wir sozusagen ein großes großes Handlungspalett

00:15:44: nochmal haben.

00:15:46: Sehr schön!

00:15:47: Und dann gibt es wahrscheinlich auch wieder Musical.

00:15:55: Ich glaube, da hast du gerade eben schon darauf verwiesen.

00:15:57: Eines davon ist von zwei Tausend neunzehn vermute ich und das ist auch eine ganz spezielle Sache weil es die deutsche S-Aufführung meine ich oder?

00:16:07: Genau wir machen die deutsche Erstaufführungen von Jagged Little Pill von Alainis Morissette.

00:16:14: Wir sind nicht die deutschsprachige Erstaufführung weil drei Monate vor uns hat das in Linz in Österreich Premiere Und das ist ein ganz besonderes Projekt.

00:16:26: erstmal, weil wir alle natürlich aus den Neunzigern irgendwie das Album Check It Little Pill von Alanis Morissette noch so in den Ohren haben.

00:16:34: Ein Album was einen rasanten Erfolg hat in vielerlei Hinsicht.

00:16:38: also nach dem, was ich das erste mal bisschen schwierig zu sagen habe und was sich in denen etwas... nach den etwas Stromlinien für Farming und Dallen-Achtziern, das erste Mal wieder irgendwie mit dem Thema Emozipation auseinandergesetzt habe.

00:17:00: Und das ist tatsächlich ein Musical, das gibt es seit Jahrzehnten erst, hat bisher noch gar nicht auf deutschem Boden gespielt oder in deutscher Sprache Und ich freu mich sehr darauf.

00:17:19: Das zweite Musical ist ein Musical unter einer anderen Ruprik, nicht wahr?

00:17:25: Quasi einen Oldschool-Musical!

00:17:32: Ist es nicht eine Operette und kein

00:17:34: Musical?!

00:17:35: Ach so!

00:17:37: Und Operetta

00:17:37: ist für mich immer so Oldschool.

00:17:39: Ist es um die nachmittagliche Donnerstagzeit, da hieß ich viel schneller.

00:17:45: Also ich hatte mich auch vorbereitet auf diesen Witz!

00:17:50: Der zweite ist der absolute Evergreen, das absolute High Class Operettensstück.

00:17:58: Was wir überhaupt im Repertoire haben nämlich die Fledermaus von Johann Strauss und dieses sitzt auch da auf der Position wo wir letztes Jahr das Musical gespielt haben mich rund um den Nikolaustag und wir kommen am fünften zwölften mit der Fledermaus raus.

00:18:19: Das ist ein Stück, glaube ich, zu dem ich nicht viel sagen muss.

00:18:25: Aber als Produktion eine ganz, ganz besondere, weil tatsächlich irgendwie, glaube die erste Regieposition, die ich vereinbart habe noch bevor ich die ganze letzte oder abgelaufene Spielzeit fertig hatte, Verandemiro war wird das ins große international tätige buggarestemmige deutsche Regisseurin, mit der ich sehr schnell im Kontakt war als klar war dass ich hier nach Hagen gehe und die sich sehr gewünscht hat auch dieses Stück zu machen.

00:19:01: Wir haben zusammen einen Punkt gefunden wo wir es am besten vom Programm her einpflegen und dort ist sie nun die Fledermaus in der Lesart von Vera und Direktor von Sebastian, unserem Gmd.

00:19:18: Ja da freue ich mich wirklich sehr drauf!

00:19:19: Ich habe das erst einmal gesehen und das irgendwie dann so hier im Haus nochmal zu sehen.

00:19:24: Das finde ich sehr spannend und auch eben inszeniert von der Frau tatsächlich auch, das finde ich auch spannend.

00:19:32: Was sind denn noch weitere Highlights die du unser Publikum unbedingt ans Herz legst, aber auch wo du sagst da hast du dich total gefreut.

00:19:39: Ich meine, du hast jetzt wirklich diese Situation und kannst Leute anrufen und sagen willst du hierher kommen?

00:19:44: Und mit uns zusammenarbeiten?

00:19:46: wer oder was ist das noch besonders so auf deiner Liste gewesen?

00:19:52: also ein besonderes Highlight dass nicht auf der großen bühne stattfindet es wird sondern im lutz eine ganz besondere winter

00:20:02: reise

00:20:03: die Achim Freier bei uns inszeniert in einer besonderen Gestalt.

00:20:12: Und Achim freier, glaube ich zu dem muss ich kaum was sagen irgendwie ein wirklich weltberühmter deutscher Maler und Regisseur der jetzt dieses Jahr zweiundneunzig geworden ist und immer noch mit unverbrauchten Kräften irgendwie sich dem Theater bildet, der direkt bevor zu uns hierher kommt bei den Salzburger Festspielen ist.

00:20:47: Das ist schon toll und das ist eine Sache auf die ich mich sehr freue.

00:20:54: und andersrum wieder Freu ich mich, dass wir irgendwie mit dem letzten Produktion des Jahres Makropolis, die Sache Makropolis von Leoszianacek erstens unseren kleinen Janacek-Zyklus beginnen und zweitens irgendwie einen Rückschluss auch an die Idee den AA dieses Hauses schaffen.

00:21:17: Weil mit dem Regisseur Roman Hufenbitzer der hier... Ich kann es gar nicht sehen glaube ich acht Inszenierung gemacht hat in der vor vorigen Intendanz.

00:21:29: Der dazu noch ein ganz, ganz alter langer guter Freund und Weggefährte von mir ist schließt sich irgendwie so einen Kreis wo ich das Gefühl habe der neue Sören und es schon lange hier stehende Theaterhagen irgendwie.

00:21:44: die kommen an bestimmten Punkten auch in Erinnerung zusammen Und das freut mich sehr.

00:21:53: Die Sache Makropolis ist ein tolles Stück, unglaublich anspruchsvoll fürs Orchester.

00:22:01: Wahnsinnig hochwertige Kompositionen und wir werden ... dem Makropolis auf jeden Fall in der Zukunft noch eine Katja Kavanova folgen lassen.

00:22:13: Und wenn wir alle das Gefühl haben, dass das eine schöne Kombination mit uns und den Publikum ist dann vielleicht auch nochmal ne Genufer...

00:22:25: Alles Stücke von Janacek!

00:22:26: Genau, alles

00:22:26: Stücke vom Janaceck.

00:22:28: deshalb sage ich so einen kleinen Janacec Ein kleines Yana Checktrippel, genau.

00:22:39: Das schlaue Füchstlein ist das einzige, was von Yana checkt mal hier gewesen ist.

00:22:42: Es ist noch nicht so lange her und es läuft ja klassischerweise ein bisschen auf einer halben Märchenposition.

00:22:51: jetzt aber

00:22:53: auch für Erwachsene.

00:22:56: Sehr gut!

00:22:57: Ja wir sind schon am Ende unseres Podcasts.

00:23:02: Zwei kurze Fragen.

00:23:03: Und zwar bist du eher für Chaos oder eher für Perfektionismus?

00:23:11: Nee, ja, Perfekcionismus!

00:23:13: Sehr gut.

00:23:14: Was ist deine Lieblings-Eisorte?

00:23:17: Pistazie.

00:23:19: und wenn du eine Sache in der Welt ändern könntest jetzt und für immer aber nur eine Sache was wäre diese Sache?

00:23:35: Nächste

00:23:35: Frage.

00:23:38: Sehr gut wir merken schon du änderst lieber viele kleine Sachen dauerhaft.

00:23:43: sehr gut.

00:23:45: Allerletzte Frage jetzt wirklich.

00:23:47: Was wündest du dir Wünschen, was unser Publikum für die neue Spielzeit oder nach der neuen Spielzeit sagt?

00:23:54: Was wäre dein liebstes Feedback, was würdest du Dir

00:23:56: wünschen?".

00:23:59: Ich sage dazu öfter, erzähle ich die gleiche Geschichte – mir ist das mal an einem anderen Haus in einer anderen Zusammenhang bei der Premierenfeier passiert, dass eine ältere Dame aus dem Publikums zu mir kam und sagte, wissen Sie Herr

00:24:15: Schumacher

00:24:16: Ich habe lange im Theater nicht mehr so viel geweint wie heute und gleichzeitig lächelnd gesagt hat, da haben sie uns aber was zugemutet.

00:24:29: Ja

00:24:31: das

00:24:31: finde ich sehr schönes Feedback und ich hoffe dass du dieses Erlebnis vielleicht den Hagen nochmal haben kannst auf andere aber ähnliche Weise.

00:24:40: vielen Dank!

00:24:42: Ich wünsche dir und uns wirklich ganz viel Freude an dieser tollen Spielzeit.

00:24:48: holen Sie sich ein Heft, das ist ein Unikat und kommen sie zu uns.

00:24:52: Und ja, schönen Sommer

00:24:54: noch!

00:24:55: Danke Miriam für das schöne Gespräch.

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