Rampenschnack – Folge 15: Taulant Shehu über die neue Spielzeit des Ballett Hagen

Shownotes

Rampenschnack – Folge 15: Taulant Shehu über die neue Spielzeit des Ballett Hagen

In dieser Folge von Rampenschnack dreht sich alles um die neue Spielzeit des Ballett Hagen.

Gemeinsam mit Taulant Shehu, künstlerischer Leiter des Ballett Hagen, werfen wir einen Blick auf die kommenden Produktionen und die künstlerischen Ideen, die hinter der neuen Tanzsaison stehen.

Welche Themen beschäftigen die Tänzer*innen? Welche Geschichten sollen durch Bewegung erzählt werden? Und was macht die neue Spielzeit für Taulant Shehu besonders?

Von neuen Choreografien über unterschiedliche künstlerische Handschriften bis hin zu großen Momenten auf der Bühne – das Ballett Hagen präsentiert auch in der kommenden Saison ein vielfältiges Programm voller Ausdruck, Energie und Emotion.

Taulant Shehu gibt persönliche Einblicke in seine Arbeit, spricht über die Herausforderungen und Chancen einer neuen Spielzeit und erzählt, worauf sich das Publikum freuen darf.

Freut euch auf eine neue Folge Rampenschnack mit spannenden Gesprächen, Blicken hinter die Kulissen und Vorfreude auf die Tanzmomente der Spielzeit 2026/27.

Mehr Informationen zur neuen Spielzeit gibt es unter **theaterhagen.de**.

Transkript anzeigen

00:00:04: Achtung, Achtungen!

00:00:05: Das ist das dritte Zeichen für den Podcast Rampenschnack.

00:00:09: Bitte alle Beteiligten zur Bühne.

00:00:12: Hallo Thorland.

00:00:13: Hello.

00:00:15: Welcome back sozusagen.

00:00:17: Thank you very much.

00:00:17: it's good to be back.

00:00:19: Die Frage wer du bist haben wir im letzten Podcast schon erörtert aber...

00:00:24: war

00:00:25: sehr schön Schlimm, Leute.

00:00:28: Nein Spaß!

00:00:29: Für all die Leute, die jetzt erst unseren Podcast hören, jetzt vielleicht in den Sommerferien ... Kannst du noch mal kurz sagen ... Traulandcheu?

00:00:38: Wer bist Du?

00:00:38: Was machst Du in Hagen?

00:00:40: Ja also ich komme aus Albanien.

00:00:45: ursprünglich bin in Tirana groß geworden und auch Tanz studiert.

00:00:51: dann bin ich mit dem siebzehn nach Frankreich gegangen, da habe ich auch Tanz und Kunst für ein Jahr studiert.

00:01:00: Und seit im Jahr two-thousand sechs hat meine Journey angefangen als Ballettdänzer bei Deutsch Opera und Rhein.

00:01:08: Dann geht nach Dortmund, der Art der Dortmund für einen Jahr.

00:01:12: und seit zwei-tausend zehn bis zwei tausend vierzehn zwanzig fünfundzwanzig war ich im hessische Staatsballett.

00:01:21: so lange

00:01:22: ja das war sehr lang es war vierzehnt Fünfzehn Jahre da.

00:01:26: Kannst

00:01:26: du rein hessisch sprechen?

00:01:28: Ach, merkst du ja schon oder?

00:01:31: Perfekt sogar!

00:01:33: Ebbleboy kannst du bestellen.

00:01:37: Ja Deutsch ist wunderschön aber eine sehr anstrengte Sprache muss ich sagen.

00:01:42: Aber es gibt mir Mühe jeder mich gut versteht.

00:01:47: und dann ja also seit ein Jahr bin ich hier in Wunderschöne Hagen

00:01:54: Und jetzt als Choreograph, das interessiert mich natürlich brennend.

00:01:57: Weil ich bin ein ausgewiesener Sportmuffel?

00:02:01: Wie oft trainierst du noch?

00:02:03: Ja also ... acht Stunden jeden Tag in einem Prozess.

00:02:08: wenn ich eine Stück mache dann bin ich mit meiner Dancer aktiv.

00:02:13: acht Stunden.

00:02:14: Das ist noch komisch für mich weil ich habe in August letztes Jahr aufgehört als Dancer Und dann ein Monat später, auf einmal bin ich der Ballettdirektor.

00:02:24: Und der Choreograph und ... I couldn't feel as an outsider noch nicht!

00:02:31: Ja... Und ist das auch so dass du denkst, ach ich mach' das jetzt mal eben vor?

00:02:35: Auf jeden Fall alles, alles, also ich mache das alles selber erstmal.

00:02:40: Ich nehme meine Tänzer mit, denn machen wir das irgendwie alle zusammen aber ich bin wirklich mittendrin, macht alles mit.

00:02:47: Also ich bin nicht so ein Choregraph die auf einem Stuhl sitzt und sagt, mach mir das.

00:02:52: Mach mir eine Hand, mach meine

00:02:54: Beine.".

00:02:54: So läuft nicht bei mir!

00:02:56: Okay ich verstehe.

00:02:57: Das heißt du gehst auch nicht ins Fitnessstudio?

00:02:59: Doch muss ich, muss ich ja.

00:03:02: Weil trotzdem... Ich bin jetzt achtunddreizig mein Gott.

00:03:09: Und man merkt wenn man aufhört zu tanzen Es kann ganz schnell mit einer kleinen Bau und so, das möchte ich nicht.

00:03:18: Ich verstehe,

00:03:19: Bandscheibenvorfall kann auch passieren?

00:03:21: Ja,

00:03:21: auch das und alles Mögliches.

00:03:23: Deswegen muss ich fit bleiben.

00:03:25: Das ist mir wichtig.

00:03:26: Deswegen auch Fitness gehört dazu.

00:03:28: Und machst du mit deinen Tänzern ... Wie heißt das?

00:03:34: So Push-ups oder so?

00:03:36: Genau, genau!

00:03:36: Also es ist mir auch wichtig dass die Tänzer sehr fit sind weil was wir machen ist auch sehr physisch Wenn es um Tanz geht, das wird richtig getanzt hier.

00:03:52: Das ist so etwas inzwischen.

00:03:55: Und deswegen haben wir einmal in die Woche immer eine Workout Training.

00:04:00: Also vier Tage in der Woche gibt's so ein klassisches Training.

00:04:04: Es ist immer der Base.

00:04:06: Aber einmal in dieser Woche haben wir einen Personal Trainer, der jetzt mit den Tänzern eine Full Body Workout jede Woche einmal macht.

00:04:14: Und aber jeden Tag gibt's Bar.

00:04:17: Genau,

00:04:18: genau!

00:04:19: Das ist die klassische Ballett-Training und das machen die Tänzer jeden Tag.

00:04:25: Manchmal unterricht ich auch und meine Training ist viel mehr zeitgenössisches Tanz.

00:04:31: Ich arbeite mit Bildern, Musik.

00:04:34: Weil ein Tanz ist sehr wichtig.

00:04:36: diese Verbindung durch verschiedene Tasks bringt ganz viel Awareness in den Raum und da unterrichte ich die Tänzer.

00:04:45: Ah ja, weil ich habe auch gesehen in deiner neuen Spielzeit gibt es, ich fange hinten an, Pivot Twist und da steht alles dreht sich wirbelt umeinander kein unten, kein oben vorne und hinten.

00:04:57: und dazu muss ich sagen Ich hab mal einen einwöchigen Workshop gemacht mit Constanza Makras und da haben wir in dieser ganzen Woche wirklich nur Twists geübt hat.

00:05:07: Und ich schwöre, am ersten Tag ... Wir haben das acht Stunden gemacht und mir war so schlecht.

00:05:12: Mir war glaub ich noch nie so schlecht!

00:05:15: Und mein Körper hat richtig rebelliert dagegen.

00:05:17: Ist das auch was du meinst mit diesem Twist?

00:05:20: Dass es wirklich Bewegungen um Twist-Bewegung geht?

00:05:23: Kannst du ein bisschen erklären?

00:05:25: Genau also vor allem nächster Spielzeit, mir war wichtig zurück zu die Content zu gehen.

00:05:33: Also wirklich zur Kraft Auf Tanz, nicht hinter einer wunderschönen Bühne bilden.

00:05:42: Nicht hinter den Kostümen.

00:05:45: Wirklich zurück zu der Basis des Tanzes, wo man wirklich schwitzt und tanzt und diese ganze Emotionen trüberbringt.

00:05:53: Und warum heißt das so?

00:05:55: Weil was ist schön in dieser Abend ist dass die Publikum sitzt mit auf die Bühne.

00:06:02: Also mit, also sie sitzen nicht in den Zuschauerraum aber sie sitzen auf die Bühne und das ist eine andere Perspektive.

00:06:09: du besitzt ganz nah zu den Tänzeren und man fühlt sich als Teil von dieser Show.

00:06:15: Das ist in diesem Rahmen von Close-Up.

00:06:18: Das ist ein Close-up Format.

00:06:20: Und es geht gar nicht so sehr um das Drehen des Körpers auch?

00:06:26: Kann sehr gut sein, also da hab ich zwei Choreografen eingeladen.

00:06:33: Okay, wer kommt da?

00:06:33: Da kommt ... wir haben eine Rachelle.

00:06:38: Rachelle Scott ist ne Upcoming.

00:06:41: Sie hat in Basel getanzt und hat angefangen schon für zwei oder drei ... Theateraten schon Work gemacht.

00:06:51: Ab nächster Spielzeit ist sie eine Freelance-Szene und ist direkt sofort gebucht.

00:06:58: Ich bin in Kontakt mit Rachelle, alles was sie mir geschickt hat und was sie denkt und was für sie wichtig ist... ich finde das sehr interessant!

00:07:10: Sie hat viel zu geben, meine Tänzer haben viel davon zu lernen für die dritte Programm.

00:07:20: Dann haben wir auch Lilith Huckubian, Lilith ist auch eine Abcoming hat in Hannover für viele Jahre getanzt und jetzt sehr gut gebucht kommt langsam in Theater rein sind beide Abcomings aber mit ganz viel Potenzial und ich freue mich.

00:07:43: Wie ist das für dich?

00:07:44: Suchst du mehr Leute aus ähnliche Bewegungstätigen haben wie du, oder ist es eher was wo du auch experimentellere Sprachen ausprobieren willst?

00:07:57: Ja das ist eine sehr gute Frage weil mir ist wichtig verschiedene Sprachen zu bringen also verschiedene Stilen.

00:08:07: Wie kann man Tanz von different perspectives sehen und bunderwert das schöner ist das auch die Abendweite.

00:08:15: Ich denke, da ist was für jeder.

00:08:18: Jeder kann sich in diesen Armen identifizieren und es ist etwas Interessantes wenn nicht alle so gleich sind.

00:08:29: Beide sind unterschiedlich und ich suche das immer.

00:08:33: Für jede Premiere, wenn es ein Double Bill oder Triple Bill, auf jeden Fall unterschiedliche Stile.

00:08:39: Und auch mit meinen, nee muss nicht so wie mein Stil sein.

00:08:43: Ist vielleicht sogar auch, wie du sagst, interessanter.

00:08:46: Weil man dann als Publikum kann ich mir auch vorstellen irgendwie ... Ja, man kriegt ja mehr eigentlich fürs Ticket, als wenn das immer die eine Richtung ist?

00:08:57: Ja!

00:08:57: Also auf jeden Fall was mir ja auch sehr wichtig ist, weil Kunst ist subjective.

00:09:05: also Du findest es gut und manchmal auch nicht gut.

00:09:09: Du hast einen schlechten Tag gehabt, du kommst hinterher, du bist müde Du siehst das, aber du hast diese Verbindung vielleicht in den Abend nicht wirklich... Also es sind viele Faktoren.

00:09:20: Es ist schwierig und mein Aim ist nicht immer zu sagen okay, das kann gut für die Leute gefallen.

00:09:28: Natürlich ist mir wichtig was die Leute denken, aber was für mich vor allem sehr wichtig ist, ist die Qualität, was auf der Bühne steht.

00:09:37: Ich sehe Theater ... Ja ich verkenne.

00:09:42: Make an example, das ist jetzt zu sagen... In der Arte zahlst du nicht für McDonald's.

00:09:48: In der Art zahlste fünf Sterne Restaurant und die Leute zahlen dafür.

00:09:55: Und die Zahlen und die erwarten was hohqualitatives Exzellenzi auf die Bühne zu sehen.

00:10:03: Das ist mir wichtig!

00:10:05: Und ich glaube auch selbst Leute, die keine wirkliche Theatererfahrung oder Theaterbildung haben.

00:10:12: Also das ist mir schon oft passiert wenn ich in Shows war, die wirklich exzeptionell toll waren und in Festivals oder so.

00:10:19: und du hast so ein gemischtes Publikum und alle wissen das!

00:10:22: Das is' so krass

00:10:23: wie

00:10:24: Menschen einfach verstehen... Ich hab grad was Großartiges gesehen.

00:10:30: Egal was der Background ist und ich glaub ja kann nicht gut verstehen einfach zu sagen es geht um die Exzellenz, die man selber hinbringt.

00:10:38: So verstehe ich

00:10:38: dich.".

00:10:39: Ja auf jeden Fall!

00:10:40: Deswegen kommen die Leute auch in Tat.

00:10:43: Und also die erste Premiere, die ich jetzt hier lesen kann ist Anfohlt?

00:10:51: Ich habe natürlich direkt so eine bisschen krumme Frage wie kommst du auf die Titel?

00:10:56: Ist das dann so dass du mit deiner Dramaturgin da sitzt und ihr überlegt was für Titel?

00:11:01: Oder sind das Worte, die du eh spielst?

00:11:03: Man spielt auch mit Worten.

00:11:04: Ja, man spricht Medikografen und man sucht ein Wort, der uns alle verbindet.

00:11:11: In a very abstract way, also es muss nicht konkret sein.

00:11:16: Aber man kommt in Gespräche sehr lang und dann kommt so an, okay, das passt zu dem Abend.

00:11:22: Und da gibt's ja drei ... Abende, sozusagen in einem oder drei Teile.

00:11:28: Und kannst du uns was über die beiden anderen Choreografen sagen?

00:11:32: Ja also das ist unsere erste Abendnächste Spielzeit und es wird eine Triple-Build sein ...

00:11:38: Am ersten November!

00:11:39: Erster November!

00:11:40: Einer

00:11:40: meiner Lieblingstage im Jahr.

00:11:42: Ja siehst Du.

00:11:43: Das Totensordark.

00:11:47: Emma Evelein ich folge Sie seit Jahren jetzt mittlerweile.

00:11:51: Ich habe seine Arbeit, sie ist berühmt geworden

00:11:55: auch

00:11:56: wegen seiner Short-Dance-Movies.

00:11:59: Sie macht Filme, hat viele Preise gewonnen und wirkt so ein Stil, dass die Tänzer von einem anderen Planet kommen oder so.

00:12:07: Wirkte sehr experimentell aber sehr physisch.

00:12:12: Und ich will unbedingt, dass sie auch hier einen Film macht.

00:12:16: Ja?

00:12:17: Und dann kommt ... Ein Monat ist sich hier Anfang Juni bis ... Anfang Juli und da würden wir auch eine kleine Filme machen, um den nächsten Prämier zu promoten.

00:12:30: Und ja also sie macht tolle Arbeit.

00:12:34: wie gesagt die Tänzer kann ganz viel davon lernen und profitieren.

00:12:38: deswegen ich freue mich sehr dass sie in Bord ist für diese Triple Bill.

00:12:42: aber so wie gesagt ein Stil die wirklich sehr modern ist zeitgenössliche Stanz Allians are landing in Hagen.

00:12:52: So was, ich würde sagen.

00:12:54: Und dann haben wir Jonathan Fredrickson hat Pina Bausch viel gearbeitet und arbeitet mit Orr.

00:13:04: Die sind wirklich komplett ein anderes Stil.

00:13:07: Da geht viel mehr zu die Menschen back to the earth Back to ground Komplett eine andere Aspekt of dance from Emma.

00:13:19: Also sehr unterschiedlich und deswegen ich finde diese Kontraste sehr schön.

00:13:24: Ist auch schon in den Titeln, ich liebe das so, dass Emma's Abend, Emma's Teil heißt Anagramm.

00:13:30: Das ist einfach nur so ein Wort es ist so BAM!

00:13:31: Und im Hintergrund schwingt ganz viel Bedeutung und Jonathan Fredrickson heißt A life made from a conversation that never happened.

00:13:41: Und es ist allein schon so, ja genau!

00:13:43: Das sieht's schon

00:13:44: an.

00:13:44: Es ist so crazy also auch wie... Ja ich mag das so an Titeln auch zu denken, wie unterschiedlich irgendwie auch da schon durchschimmert, wie die Gedankenwelt der Künstler isst.

00:13:56: Dein Teil heißt Small Acts and Echoes.

00:14:00: Warum?

00:14:02: In meiner Arbeit geht es immer um ein Gefühl.

00:14:06: Da ist der Startpunkt für mich, immer.

00:14:10: Und da sind diese kleinen Echos, die hier ganz tief bei uns stehen und täglich.

00:14:19: wir leben mit diesen Gefühlen und mit dieser Thoughts und Gedanken... ...und es ist immer ein Konflikt!

00:14:27: Unsere inneren Thoughts sind immer ein Komflikt.

00:14:30: Darum geht das.

00:14:33: Darums geht es, wie wir sich selbst sehen in den Mirror.

00:14:38: wie wir uns für alles fragen, was wir tun.

00:14:41: Und darum geht in dieses Stück?

00:14:44: Ich finde es ja total spannend, weil es erinnert mich an ein Albumtitel von den Foo Fighters Echo Silence Patience and Grace.

00:14:53: Kennst du das?

00:14:54: Da gibt's... Also da gehts eigentlich auch immer darum und ich hab lustigerweise mir vorgestellt, wie sie so auf so Foo Fighter Songs tanzen.

00:15:03: Aber es wird wahrscheinlich nicht passieren!

00:15:08: In deiner Arbeit, wie können wir das vorstellen?

00:15:11: Wie arbeitest du mit Musik.

00:15:13: Also ist es erst die Bewegung und dann die Musik oder hast du das gleichzeitig oder hörst du was ein Lied wo du Gefühl hast und sagst da will ich zu Tanz kreieren?

00:15:22: Unterschiedlich!

00:15:23: Jedes Mal ist unterschiedlich.

00:15:26: Musik ist mir sehr wichtig.

00:15:29: also wenn nicht eine Musik habe, die mich nicht nur ist aber Wenn ich die Musik mich inspiriert, dann ist es so einfach für mich auch da was zu kreieren.

00:15:40: Im Moment wo ich meine Augen zumache und ich kann da Bilder sehen durch die Musik, denn mein Stück ist schon fertig gemacht.

00:15:48: also wirklich sehr leid läuft sehr smooth aber zb vor Zwischenland war nicht der Fall.

00:15:58: Also ich musste schon mit einem klaren Konzept kommen und dann die passende Musik zu finden.

00:16:07: Das ist nicht leicht, das ist denn wirklich weil du hast so eine konkrete Bild in deinem Kopf und dann suchst du auch eine sehr konkrete Musik, die oft nicht passt.

00:16:18: Und deswegen für Zwischenland fast ein Jahr habe ich... Musik gesucht.

00:16:25: Und hast du auch schon mal mit einem Komponisten oder einer Komponnistin gearbeitet?

00:16:29: Ja,

00:16:29: also für Shift Nobody Knows habe ich mit ein Kompонist zusammengearbeitet und das würde komplett kreiert nur für den Abend.

00:16:39: Auch für Zwischenland ist eine Mischung zwischen elektronischer Musik und die Orchester und die ganze elektronische Part würde für Zwischendland neu kreieren.

00:16:52: Und wenn wir über Musik reden, es gibt ja auch noch so eine Art Special mit den allen Spaten.

00:16:59: Zusammen nächste Spielzeit wo du dich mit einer bestimmten Musik beschäftigst nämlich der Johannes Passion.

00:17:07: Das wird schön!

00:17:09: Hast

00:17:09: Du da vorher schon Kontakt gehabt?

00:17:11: Mit dieser Art von Musik?

00:17:14: Nein das wird meiner allererste Mal auch mit Musikern zusammenzuarbeiten.

00:17:20: Also ich unterrichte Tanz seit sechs, sieben Jahre jetzt mittlerweile und ich arbeite mit Menschen die eigentlich nicht viel in der Tanz-Bagground haben.

00:17:32: deswegen ich freue mich besonders für dieses Projekt weil das würde auch viele Workshops geben wo ich die Sänger auch in unsere Welt reinbringen und das zu mischen ist.

00:17:44: Tanz und Musik und Live Singin und diese ganze Kombination Ich glaube, das wird was Besonderes.

00:17:52: Ich freu mich!

00:17:53: Ja und ich glaub auch dass diese unterschiedlichen Ausdrucksformen sich ja tatsächlich befruchten können.

00:18:01: also wenn ich mir vorstelle eine Sängerin die mit Natänzerin zusammen was tut auf der Bühne?

00:18:07: Das gibt dieser Musik noch mal eine andere Bildlichkeit.

00:18:11: Total!

00:18:14: die Emotion, die man drüberbringt durch die Körpersprache und dann auch durch die Live-Singen.

00:18:21: Diese ganze Kombination kann sehr stark sein!

00:18:26: Und das... wann kommt das raus?

00:18:30: Da muss ich jetzt blättern in meinem Hälfte.

00:18:31: Das weiß ich nicht aus.

00:18:33: Das April...?

00:18:34: Nein, nein!

00:18:37: Oh mein Gott.

00:18:37: Ich weiß

00:18:38: es auch nicht, Leute.

00:18:39: Ihr müsst es selber nach.

00:18:40: www.theaterhagen.de.

00:18:44: Genau.

00:18:45: und dann gibt's noch einen Abend der heißt Back to Dog Will.

00:18:51: Komischerweise ist meine Assoziation als wäre das ein Skatefilm.

00:18:54: Kennst

00:18:55: du den Film?

00:18:56: Dog Will?

00:18:56: ja aber ich meinen Gehirn möchte den glaube ich nicht mehr kennen weil er so Hat anstrengend war.

00:19:05: Ja?

00:19:05: Ich glaube, es gibt aber so ein Skatefilm, der heißt irgendwas auch mit Docs und deswegen denke ich daran ... Also das wird nicht geskated auf der Bühne?

00:19:12: Nein, wird nicht.

00:19:14: Und die Choreografen sind auch zwei Menschen, die du mit hierher bringst.

00:19:19: Wer sind die?

00:19:19: Warum kommen die?

00:19:20: Was können die?

00:19:21: Ja also Briegel Joka hat ... in den letzten zwanzig Jahren mit William Forsyth zusammengearbeitet, ist von Sanders Wells produziert.

00:19:33: In den letzten fünf Jahren ist in Welttour mit Sylvie Guillem und Friends of Forsythe in die letzten zehn Jahre weltweit überall gewesen.

00:19:44: Also

00:19:45: für alle, die das nicht wissen ihr müsst Sylvie Guillaume googlen

00:19:48: weil

00:19:48: dir hat der krassesten Full Split.

00:19:50: Sie war

00:19:53: ein Star.

00:19:54: In der Ballettwelt war sie ein Star und William Forsythe hat viel zu bieten und macht viele ... so Workshops sowieso, aber auch seine eigene Arbeit.

00:20:29: Und ich freu mich, dass er kommt.

00:20:33: Sie beziehen sich wirklich auf den Film Dogwell?

00:20:35: Weil die heißen ja auch Chapter One, Chapter Two.

00:20:37: Genau,

00:20:38: genau!

00:20:38: Und Qinqin ist auch eine andere Star in China.

00:20:45: Wirklich ne Star.

00:20:46: Also ich war überrascht.

00:20:47: Ich hab mit Chin zusammengearbeitet in Wiesbaden, sie war dreimal da und dreimal habe ich mit sie zusammen gearbeitet als Dancer.

00:20:57: aber die ist großartig.

00:20:59: also da kannst du so viel lernen als Danzer.

00:21:02: das war für mich eine sehr schöne Erfahrung und ich will dass mein Dancer auch diese Erfahrungen erleben und natürlich auch für die Publikum.

00:21:13: Sie ist wirklich sehr, hat seine eigene Stil und es ist wirklich schön.

00:21:19: Und die Kombination Briegel kommt auch von zwei verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich.

00:21:25: Briegl kommt aus Albanien auch ursprünglich.

00:21:28: Meine Idee war wie kann sie beide ihre eigenen Dog Will vom Different Perspective?

00:21:34: Also eigentlich die gleiche Dog Will aber erlebt in Tirana, in Albanien und erlebt in China ist die gleiche Thema, aber so from different perspectives gesehen.

00:21:48: Und was ist für dich der Kern?

00:21:49: Warum Dog Will?

00:21:50: Also was fasziniert dich daran?

00:21:53: Der Set!

00:21:54: Auch die Geschichte natürlich... Aber das ist ohne krasses Set in den Filmen und es ist so inspiring.

00:22:01: Ich habe mit Chin und Brigitte darüber geredet, dass beide super sind Das erste Mal, dass sie auch mit einem konkreten Set arbeiten.

00:22:14: Und ich denke es ist ein schönes Challenge für sie.

00:22:18: Sie fanden beide super die Idee und das ...

00:22:22: Genau.

00:22:22: also für Leute, die das nicht kennen wird dann auf dem Boden weiße Abgrenzungen wahrscheinlich geben, die einen Dorf simulisieren.

00:22:30: Ein Raum!

00:22:31: Ja genau.

00:22:33: Man geht von der Raum an andere Raum und man sieht was da alles entwickelt.

00:22:38: Ja, und ich denke das ist natürlich auch spannend gerade.

00:22:41: Also so Theaterhistorisch die Wand wegzunehmen und trotzdem die Wand zu behaupten Das ist ja eigentlich was wir seit jetzt muss ich ein bisschen fachsempeln aber Seit Anfang der neunzigern natürlich krass machen.

00:22:54: durch diese ganze postramatische Entwicklung Die auch dass der tanzen natürlich genommen hat ja und das also das zieht sich eigentlich so ein bisschen natürlich auch durch finde ich dein Programm durch.

00:23:05: Das ist immer auch die Frage dieser vierten Wand und wie nah bin ich eigentlich im Tänzerkörper?

00:23:10: Und wie weit kann ich eigentlich auch, ja, partizipieren als Zuschauerin?

00:23:16: Ja so fühlt sich das für mich auf jeden Fall an, dass ich das Gefühl habe, dass du mir auch als Publikum mich ein bisschen an die Hand nimmst und sagst, du kannst sehr nah kommen.

00:23:25: bei Pivot Twist zum Beispiel bin ich physisch sehr nah.

00:23:31: Ja, Anordnungen.

00:23:33: Aber ich finde das ist auch das schönste in zeitgenössischer Stanz.

00:23:39: Du hast die ganze Freiheit alles zu interpretieren und alles zu sehen wie du magst.

00:23:44: Also eigentlich kam ein Gespräch nach der zweiten Vorstellung von Zwischenland.

00:23:50: Da kam eine Dame zu mir und hat mir gesagt... Ich habe gelesen um was geht eigentlich da?

00:23:59: Migration!

00:24:01: Und er hat gesagt, dann hab ich die Schwierigkeit gehabt das Stück eigentlich zu verstehen.

00:24:08: Ich fand das interessant und sie hat gesagt wenn nicht dass nicht gelesen hätte, denn ich hatte einfach gesehen wunderschön.

00:24:15: aber ich habe irgendwie versucht irgendwas konkrete zu sehen und ich habe sich gesagt es geht nichts wenn ich über Immigration rede mir geht's nicht.

00:24:26: wie geht man von A nach B?

00:24:28: also Mir interessiert nicht, dass zwei Menschen mit Koffern auf die Bühne kommen und die laufen mit zwei Koffer und gehen von einer Seite auf die andere Seite.

00:24:38: Und dann ist das Thema schon... Ihr seht es!

00:24:42: Der Mann ist von links nach rechts mit zwei Kaufers gegangen.

00:24:46: Es geht um Immigration, es geht einfach ... Von einem Ort in einen anderen Ort zu gehen.

00:24:54: Aber ich habe gesagt mir geht's viel tiefer.

00:24:57: Das ist oberflächlich für mich.

00:24:58: Also was tut uns innerlich, diese Wechseln immer wechseln wechselnd?

00:25:05: Was tut das unemotional?

00:25:08: Weil wenn man von einem Ort in einen Ort geht, da sieht man nun es ja auch okay.

00:25:12: aber tiefer interessiert mir schon

00:25:15: Ja und ich glaube es hat ja auch noch mehr diese Frage weil du das gerade beschrieben hast wie imigrieren wir vielleicht auch innerlich.

00:25:23: Also ich muss mich gar nicht bewegen und kann ja trotzdem weg sein.

00:25:26: Genau,

00:25:27: genau so ist es!

00:25:28: Und gleichzeitig kann ich vielleicht durch hundert Länder durchgehen und ich bin immer da und hab immer... also das hat ja auch so viel Ja, dass hat so viel ja auch wirklich mit wie du die Welt wahrnimmst, wieviel Vertrauen in die Welt hast wieder ein Körper in der Welt ist.

00:25:43: Also

00:25:44: emotional was tut das?

00:25:47: Wenn man wechselt immer, ich sehe das auch mit meiner Tänze.

00:25:49: Das ist ein sehr persönliches Thema.

00:25:53: Wir sind sieben verschiedene Nationen hier.

00:25:57: Unsere Path kommt hier und wir treffen uns alle in Hagen.

00:26:00: Und unsere Path geht weiter danach.

00:26:02: aber was tut uns das?

00:26:04: Immer zu wechseln.

00:26:05: Jedes zweite Jahr gehst du in eine neue Ort Du musst immer von Anfang Was tut uns dass auch in unser Kopf, wie kann man da immer fit bleiben und positiv bleiben?

00:26:17: Und immer produktiv sein.

00:26:20: Darum geht es mir.

00:26:22: In der neuen Spielzeit bleiben da alle Tänzerinnen und Tänzern die jetzt da sind oder gibt's auch neue, die dazukommen?

00:26:28: Genau!

00:26:29: Also nächste Spielzeit wir haben zwei Apprentice also wir sind vierzehn.

00:26:36: nächste Spiel Zeit drei Tänzen würden uns verlassen.

00:26:40: Wir haben vor Auditions gemacht und wir suchen jetzt neue Tänzer.

00:26:46: Und wir sehen nicht so spiel seit vierzehn, zwei von Coddards die Intership hier machen und zwölf Verträge sind ein fester Vertrag für

00:26:55: Zwölftänzer.".

00:26:55: Und würdest du auch nochmal selber tanzen wenn dich jemand fragt?

00:26:59: Ja ich liebe Tanzen!

00:27:01: Also das ist... Ich kann mein Leben ohne Tanzen nicht vorstellen.

00:27:04: also seit ich Kind bin.

00:27:07: Mit wieviel Jahren hast du angefangen?

00:27:10: Also professionell ... neun, zehn.

00:27:14: Aber seit ich ging gibt es so viele Videos von mir, weil ich schon mit ab vier immer in Bewegung war und immer im Tanzen war.

00:27:26: Ich kann nichts anderes machen!

00:27:27: Und ich will auch nix anderes machen.

00:27:29: also ich glaub wirklich daran.

00:27:31: Und auch durch die ganzen sozialen Projekten, die ich gemacht habe und arbeiten mit Kindern sozialen Problem haben und auch Kinder mit Behinderung, ich weiß nicht ob man das so sagen kann.

00:27:49: Und Tanz hat wirklich geholfen, also Tanz als Therapie!

00:27:52: Ich habe auch viel für Tanzbädagogen, Tanz unterrichtet und verschiedene Seminaren gegeben und ich merke, dass ist wirklich... Hat diese Power auf jeden Fall.

00:28:03: Hast du schon mal auf der Bühne während du getanzt hast weinen müssen?

00:28:09: I wish.

00:28:10: Aber das Gänsehaut, ja.

00:28:13: Gänselhaut.

00:28:14: Emotional!

00:28:16: Das ist mir sehr wichtig.

00:28:18: Darum geht es mir wenn's um Tanz geht.

00:28:20: Weil Tanz ist auch Kunst und mir gehts um diese Emotion.

00:28:27: Ich rede immer mit meiner Tänzer nur darüber.

00:28:31: Auch in einer Vortanz aber wenn ich mit meine Tänzern rede sobald ihr mir irgendeine Emotion rüber transportiert Dann kann ich mich mit irgendwas verbinden.

00:28:45: Wenn ihr einfach execute und ihr macht die Schritte, die ich euch gebe Und ihr macht alles in Rahmen und ihr execute Alles was ich sage Denn wird mir ganz schnell langweilig.

00:28:59: Ja das ist halt eben die Frage zwischen Perfektion und Exzellenz.

00:29:03: ja Kann man sagen auch ihnen ne Vortanz gibt verschiedener Tänzer.

00:29:09: da kommen zehn Tänzer, die noch Vortanzen machen.

00:29:13: Und ich sage zu dem was sie machen sollen und wir lernen eine Choreografie.

00:29:20: Ich will immer sehen wie interpretieren die das?

00:29:23: Nicht wie die das einfach execute.

00:29:26: Execute interessiert mich nicht.

00:29:29: Abschließend habe ich nur eine Frage weil wenn ich jetzt gar nichts von deiner Arbeit weiß, ich habe noch nie etwas von deinen Sachen gesehen Jetzt ins Theater Hagen gehen.

00:29:41: Was ist dein Hauptargument, warum ich mir vom Balletthagen die Shows angucken soll?

00:29:48: Nächste Spielzeit!

00:29:49: Ja also was ich gerade jetzt gesagt habe eigentlich... Es geht in eine Emotion.

00:29:54: Also es nicht oberflächlich.

00:29:56: Ist viel tiefer.

00:29:58: und die Verbindung, emotionale Verbindung wo jeder der da kommt und sitzt und sieht die Show kann ein Stück von sich selber sehen Und wenn ich das schaffe, dass die Menschen, die kommen ... Ich setze immer ganz hinten eigentlich.

00:30:13: Und ich will immer die Zuschauer ein bisschen spüren und wenn alle so fokussiert sind mit mir in dieser Journey, denn ich hab die Zuschauen für mich gewonnen sozusagen.

00:30:26: Das ist mein Ziel.

00:30:28: Man kommt hinter Ata und sieht ein Stück, ein Teil in eine Art oder Weise unterschiedlich aber irgendwas sehr persönliches.

00:30:36: Also ist der neue Slogan, bei Lethagen kommen Sie zu uns und finden sie sich selbst.

00:30:40: Ja bitte!

00:30:41: Super!

00:30:42: Und ich freue mich sehr auf die nächste Spielzeit.

00:30:45: also wird groß.

00:30:48: Also nächste Spielzeiten sind sechs neue Choreografen im Haus.

00:30:53: Sind sieben neue Kreationen, also Made in Hagen.

00:30:57: wir nehmen keine Arbeit die woanders gemacht ist wird alles hier gemacht.

00:31:01: Also premieres hier alles hiergemacht Und auch mit Johannes Passion, das ist auch eine Premiere.

00:31:08: Also wir haben insgesamt acht neue Stücke

00:31:13: und ihr geht auch auf Tour.

00:31:16: Genau, das habe ich auch gehört

00:31:18: genau.

00:31:19: Ich glaube ja dass es auch am Wachsen ist.

00:31:23: Das ist ja auch dein Wunsch so hab' ich das zumindest

00:31:25: verstanden.

00:31:26: Auf jeden Fall!

00:31:26: Das ist mein Ziel, das is mein Vision, dass Balletthagen für die Zuschauer hier ist natürlich aber dass wir auch außerhalb.

00:31:34: Deswegen, we are pushing in die nächste Spielzeit mit so viele Prämieren.

00:31:38: also egal in which door I'm going to knock ich habe irgendwas anzubieten.

00:31:44: deswegen und qualitatives Arbeit und ja... Wir wachsen und ich hab so ein gutes Gefühl das die Zuschauer und die Hagnar Publikum uns unterstützen und es ist schön zu sehen, dass gibt mir viel Kraft.

00:32:02: Und ich merke das Theater für die Leute hier sehr wichtig ist und das ist eine extra Motivation für mich und für uns alle einfach weiter hart zu arbeiten.

00:32:11: Wir nehmen das nicht selbstverständlich, dass die Leute in Theater kommen.

00:32:15: wir wollen die Merksamkeit haben und dafür arbeiten wir wirklich sehr hart.

00:32:19: Super vielen Dank!

00:32:21: Danke schön.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.